Zitate

Das SIPER untersucht die Hintergründe von Krieg und Terror und setzt sich für gewaltlose Konfliktlösung ein. SIPER unterstützt die Vision von weniger Krieg und mehr Frieden, die Millionen von Menschen teilen. Die Zitate unten stammen aus ganz verschiedenen Kulturräumen und Epochen, was unterstreicht, dass Frieden immer ein ganz zentraler Bezugspunkt für die Menschen gewesen ist und bleiben wird.
 
  • Jesus von Nazaret
    «Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schliesse zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.»

    Jesus von Nazaret (ca. 0-30), war ein jüdischer Wanderprediger, wurde auf Befehl des römischen Präfekten Pontius Pilatus von römischen Soldaten gekreuzigt und ist die zentrale Figur des Christentums.

    Zitat aus: Die Bibel, Matthäus 5:23-24
    Bildquelle: Giovanni Pietro Rizzoli / Public Domain

  • Joseph Beuys
    «Wenn man Krieg und Kampf auf die Bewusstseinsebene überträgt und damit die äusseren Kriege vermeidet, dann hat man einen positiven Zustand von Frieden erreicht. Der Ideenkrieg mit sich selbst wäre der eigentliche wünschenswerte Frieden.»

    Joseph Beuys (1921-1986), war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.

    Zitat aus: Joseph Beuys vor dem Mönchengladbacher Münster bei der Karfreitagsaktion «Friedensfeier» am 31. März 1972.
    Bildquelle: Ronald Feldman Fine Arts / CC BY-SA 3.0

  • Albert Schweitzer
    «Bis er den Kreis seines Mitgefühls auf alles Lebendige ausdehnt, wird der Mensch selbst keinen Frieden finden.»

    Albert Schweitzer (1875-1965), war ein deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist und Pazifist.

    Zitat aus: Albert Schweitzer (1923) - Kulturphilosophie. Paul Haupt, Bern.
    Bildquelle: Bundesarchiv / CC-BY-SA 3.0

  • Dag Hammarskjöld
    «Väterlicherseits habe ich den Glauben geerbt, dass kein Leben befriedigender sei als jenes, das im selbstlosen Dienst für das eigene Land – oder die Menschheit – gelebt wurde. Dieser Dienst verlangt das Opfer aller persönlichen Interessen, aber ebenso den Mut, unbeugsam für seine Überzeugung einzustehen.»

    Dag Hammarskjöld (1905–1961), stellvertretender Schwedischer Aussenminister, dann UNO Generalsekretär. Hammarskjöld starb am 18. September 1961 bei einem ungeklärten Flugzeugabsturz. Kurz nach seinem Tod erhielt er den Friedensnobelpreis.

    Zitat aus: New Yorker Radiosendung «This I believe», April 1953. Zitiert in: Stephan Mögle-Stadel: Dag Hammarskjöld. Vision einer Menschheitsethik (Stuttgart: Verlag Urachhaus, 1999), S. 67.
    Bildquelle: UN/DPI / CC BY 2.0

  • John Kozy
    «Eine Nation, welche die Ressourcen anderer Länder nicht benötigt, hat keinen Grund, in den Krieg zu ziehen.»

    John Kozy (*1931), emeritierter Philosophieprofessor und Autor.

    Zitat aus: John Kozy in: Specie, Script, and War: The Contradictory Practices of the Global Economic System. GlobalResearch (06-05-2010).
    Bildquelle: John Kozy / CC BY-NC-ND

  • Ron Paul
    «Können wir eine Zentralbank abschaffen, welche Kriege finanziert, die uns unsicherer machen? Können wir Präsidialdekrete ausser Kraft setzen? Können wir aus dem Überwachungsstaat austreten? Aus dem PATRIOT Act? Können wir NDAA und Beugehaft auf unbestimmte Zeit beenden? Können wir das weltweite US-Dronenprogramm terminieren, welches Unschuldige in Übersee umbringt und uns immer verhasster macht? Aus der NATO auszutreten wäre ein guter, erster Schritt. Dieses Relikt aus dem Kalten Krieg überlebt nur, indem es Konflikte anzettelt und sich selbst dann als die einzige Option verkauft, den Konflikt zu bearbeiten, welchen es heraufbeschworen hat. Wäre es nicht besser, erst gar nicht den Streit zu suchen?»

    Ron Paul (*1935), ist ein US-amerikanischer Arzt und Politiker. Er ist Mitglied der Republikanischen Partei und war zwischen 1976 und 2013 (mit Unterbrechungen) Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten.

    Zitat aus: Paul, R., (2016). After ‘Brexit,’ Can We Exit a Few Things Too? Ron Paul Institute (published 27-06-2016).
    Bildquelle: David Carlyon / CC BY-SA 3.0

  • Amaryllis Fox
    «Der einzig wirkliche Weg seinen Gegner zu entwaffnen, ist ihm zuzuhören.»

    Amaryllis Fox (*1981), ist Autorin, Friedensaktivistin und ehemalige CIA-Agentin.

    Zitat aus: Former Undercover CIA Officer Talks War And Peace, AJ+, YouTube
    Bildquelle: YouTube / Public Domain

  • Ralph Waldo Emerson
    «Frieden kann nicht durch Gewalt erschaffen werden, er kann nur durch Verständnis erreicht werden.»

    Ralph Waldo Emerson (*1803-1882) war ein US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der Transzendentalisten in Neuengland.

    Zitat aus: Ralph Waldo Emerson zitiert in: Michael Douglas Carlin (2008). Perscription for Peace. Century City News Edition, p. 34.
    Bildquelle: Photographer unidentified / Public domain

  • Frans de Waal
    «Wir haben in der Welt ganz sicher ein Problem mit Feindseligkeiten, die ausser Kontrolle geraten. Der Mensch ist geradezu ein Spezialist darin, andere auszugrenzen. Er dämonisiert Menschen anderer Nationalität oder Religion, erzeugt Ängste und Wut. Diese Gruppen nennen wir dann schnell Unmenschen oder Tiere. Schon ist es leicht, die Unmenschen zu eliminieren, weil man kein Mitgefühl mehr mit ihnen haben muss. Wenn ich die Welt verändern könnte, würde ich die Reichweite des Einfühlungsvermögens vergrössern.»

    Frans de Waal (*1948), niederländischer Zoologe, spezialisiert auf Menschenaffen.

    Zitat aus: «Ich glaube, dass wir Tiere sind.» NZZ am Sonntag, 10. April 2011.
    Bildquelle: Catherine Marin / CC BY 2.5

  • Jiddu Krishnamurti
    «Zu glauben, man könne Frieden durch Gewalt erreichen, bedeutet die Gegenwart für ein künftiges Ideal zu opfern; und dieses Streben nach einem richtigen Ziel durch falsche Mittel ist eines der Gründe für das gegenwärtige Unglück.»

    Jiddu Krishnamurti (1895-1986), war ein indischer Philosoph, Autor, Theosoph und spiritueller Lehrer.

    Zitat aus: Jiddu Krishnamurti in: Education and The Significance of Life - Chapter 4 'Education and World Peace'. Jiddu-Krishnamurti.net (1952).
    Bildquelle: George Grantham Bain / Public Domain

  • JHWH
    «Du sollst der Menge nicht auf dem Weg zum Bösen folgen und nicht so antworten vor Gericht, dass du der Menge nachgibst und vom Rechten abweichst.»

    JHWH ist einer Namen Gottes in der Hebräischen Bibel.

    Zitat aus: Exodus 23:2
    Bildquelle: João Zeferino da Costa / Public Domain

  • Barbara Lee
    «Unser Land trauert. Es muss einige unter uns geben die sagen: Lasst uns für einen Moment inne halten und die Folgen unserer Taten bedenken, so dass die Gewaltspirale nicht ausser Kontrolle gerät. Lasst uns nicht zu dem Bösen werden, das wir beklagen.»

    Barbara Lee (*1946), ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei, die als einzige Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus am 14. September 2001 gegen den Afghanistankrieg stimmte.

    Zitat aus: Loretta Alper: War made easy – Wenn Amerikas Präsidenten lügen. ZDF Info, 12.07.2012.
    Bildquelle: Tom / Public Domain

  • André Blattmann
    «Die Schweiz hat eine über 160-jährige Phase ohne Krieg hinter sich – ein echtes Privileg.»

    André Blattmann (*1956), ist ein Schweizer Berufsoffizier (Korpskommandant) und seit dem 1. März 2009 Chef der Armee.

    Zitat aus: Schweiz am Sonntag, "Wie hat sich die Bedrohungslage der Schweiz geändert?" (26.12.2015).
    Bildquelle: Lilienberg / Public Record

  • Marshall Rosenberg
    «Frieden erfordert etwas weitaus schwierigeres als Rache auszuüben oder nur die andere Wange hinzuhalten; es erfordert empathisch mit den Ängsten und unerfüllten Bedürfnissen umzugehen, welche den Antrieb liefern, sich gegenseitig anzugreifen. Wenn Menschen sich über diese Gefühle und Bedürfnisse bewusst werden, verlieren sie das Verlangen zurückzuschlagen, da sie erkennen, dass Unwissenheit zu jenen Angriffen führt. Stattdessen wird es zu ihrem Ziel, empathische Verbindungen und Aufklärung zu schaffen, welche es ihnen ermöglicht, Gewalt zu überwinden und partnerschafliche Beziehungen einzugehen.»

    Marshall Rosenberg (*1934), ist amerikanischer Psychologe, international tätiger Mediator und Entwickler des Konzepts der Gewaltfreien Kommunikation.

    Zitat aus: Marshall Rosenberg's NVC Quote #517
    Bildquelle: Etan J. Tal / CC BY-SA 3.0

  • Baruch Spinoza
    «Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.»

    Baruch Spinoza (1632-1677), war ein niederländischer Philosoph mit sephardischen Vorfahren und Portugiesisch als Muttersprache. Er wird dem Rationalismus zugeordnet und gilt als einer der Begründer der modernen Bibelkritik.

    Zitat aus: Baruch Spinoza, Political Treatise (1677), Tractatus Politicus as translated by A. H. Gosset (1883), Ch. 5, Of the Best State of a Dominion
    Bildquelle: unkekannter Maler (ca. 1665) / Public Domain

  • Black Elk
    «Der erste Friede – der Wichtigste – ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen, dass im Mittelpunkt der Welt das grosse Geheimnis wohnt, und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns – dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon. Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird, und der dritte ist der zwischen Völkern. Aber vor allem sollt ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann, wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, der, wie ich schon sagte, innerhalb der Menschenseelen wohnt.»

    Black Elk (1863-1950), war ein Wichasha Wakan (Medizinmann, Heiliger Mann) der Oglala-Lakota-Indianer und katholischer Katechist in der Pine-Ridge-Reservation, South Dakota.

    Zitat aus: Joseph Epes Brown (2012) - The Sacred Pipe: Black Elk's Account of the Seven Rites of the Oglala Sioux. University of Oklahoma Press, p. 115.
    Bildquelle: Elliott & Fry / Public Domain

  • Muhammad
    «Soll ich euch mitteilen, was noch besser ist als Fasten, Gebet und Almosen? Es ist: Aussöhnung schaffen.»

    Muhammad (570-632), ist der Religionsstifter des Islam. Es ist nicht üblich, dass er mit einem Bild dargestellt wird, daher verwendet SIPER einen kalligraphischen Schriftzug.

    Zitat aus: Mertek, M., 2012. Türkisch-Deutsches Wörterbuch islamischer Begriffe mit deutsch-türkischem Glossar. Main-Donau Verlag, Frankfurt, Seite 146.
    Bildquelle: Morgan Phoenix / CC BY-SA 3.0

  • Martin Luther King
    «Frieden ist nicht nur ein fernes Ziel welches wir verfolgen, sondern ein Mittel, um dieses Ziel zu erreichen.»

    Martin Luther King (1929-1968), war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern des Kampfes gegen soziale Unterdrückung und Rassismus.

    Zitat aus: THE CASUALITIES OF THE WAR IN VIETNAM, 25. Februar 1967, The Nation Institute, Los Angeles
    Bildquelle: Yoichi R. Okamoto / Public Domain

  • Dalai Lama
    «Wir können niemals Frieden in der Welt finden, wenn wir die innere Welt vernachlässigen und mit uns selbst nicht Frieden schliessen. Weltfrieden muss aus innerem Frieden entstehen … Unser Schlachtfeld liegt nicht ausserhalb, sondern innerhalb unserer selbst.»

    Dalai Lama (*1935), Buddhistischer Mönch, der 14. Dalai Lama. Träger des Friedensnobelpreises 1989.

    Zitat aus: Tagung «Fear and Anxiety», ETH Zürich, 4. August 2005.
    Bildquelle: kris krüg / CC BY-SA 2.0

  • Niccolò Machiavelli
    «Unter den Wohltaten, welcher der Gott des Himmels den armseligen Sterblichen gewährt hat, ist der Frieden es, welcher mit Abstand alle anderen übertrifft.»

    Niccolò Machiavelli (1469-1527), war ein florentinischer Philosoph, Politiker, Diplomat, Chronist, Schriftsteller und Dichter.

    Zitat aus: L’Entremetteuse Maladroite (1520) - Acte V, Scène IV.
    Bildquelle: Santi di Tito / Public Domain

  • Johan Galtung
    «Konflikte sind kein Spiel, das man gewinnt oder veliert, sondern sie bestehen oft in einem Kampf ums Überleben, Wohlergehen, Freiheit, Identität, das heisst um die Erfüllung der menschlichen Grundbedürfnisse … Konflikte berühren den ganzen Menschen: seine Gefühle und Gedanken. Sie verlangen alles von uns. Wenn wir nicht unser Äusserstes versuchen, können sich die Gefühle in Gewalttaten entladen und in Form verbaler Gewalt, physischer Gewalt oder beider die Erfüllung der Grundbedürfnisse anderer verhindern.»

    Johan Galtung (*1930), norwegischer Friedensforscher. Gründete 1959 das erste Friedensforschungsinstitut in Oslo (PRIO).

    Zitat aus: Johan Galtung: «Konflikte und Konfliktlösungen. Die Transcend-Methode und ihre Anwendung» (Berlin: Kai Homilius Verlag, 2007), S. 9 und 17.
    Bildquelle: Arnfinn Pettersen / CC BY-SA 2.0

  • Philip Snowden
    «Die Wahrheit, so sagt man, ist das erste Opfer des Krieges.»

    Philip Snowden (1864-1937), war ein britischer Politiker und der erste britische Schatzkanzler der Labour Party.

    Zitat aus: Snowden, Philip in: Morel, E.,D., 1918. Truth and the War. National Labour Press, London, p. XIII.
    Bildquelle: Unbekannt / Public Domain

  • Smedley Butler
    «Krieg ist ein Betrug. Das war schon immer so. Es ist möglicherweise der älteste, bei weitem der einträglichste und sicherlich der böshafteste. Es ist der einzige mit internationaler Reichweite. Es ist der einzige, bei dem die Gewinne in Dollar und die Verluste in Leben gerechnet werden.»

    Smedley Butler (1881-1940), war Generalmajor beim United States Marine Corps. Er wurde zweimal mit der Medal of Honor ausgezeichnet und war zum Zeitpunkt seines Todes der höchstdekorierte Marine in der US-Geschichte.

    Zitat aus: Butler, S., 1935. War is a Racket. Feral House, Los Angeles, p. 23.
    Bildquelle: USMC Archives / CC BY 2.0

  • Sunzi
    «Jede Kriegsführung beruht auf Täuschung.»

    Sunzi (544–496 BCE), war ein chinesischer General, Militärstratege und Philosoph.

    Zitat aus: Über die Kriegskunst, Kapitel 1 (Planung), Punkt 18.
    Bildquelle: kanegen / CC BY 2.0

  • Margaret Mead
    «Man sollte nie daran zweifeln, dass eine kleine Gruppe aufmerksamer und engagierter Bürger die Welt verändern kann. In der Tat sind es die einzigen, welche es überhaupt je getan haben.»

    Margaret Mead (1901-1978), war eine amerikanische Kulturanthropologin und erschien als prominente Schriftstellerin und Rednerin häufig in den US-Medien der 1960er und 1970er.

    Zitat aus: Disputed Source // Attributed to Margaret Mead in: Frank G. Sommers, Tana Dineen (1984) Curing Nuclear Madness. p. 158
    Bildquelle: Library of Congress / No copyright restriction known

  • Noam Chomsky
    «Da Unterdrückung und Repression existieren, spiegeln sie die menschliche Natur wider. Dasselbe gilt für Sympathie, Solidarität, Liebenswürdigkeit und die Sorge um andere. Die Aufgabe der Sozialpolitik ist es, Lebenswege sowie institutionale und kulturelle Strukturen aufzuzeigen, um in unserer fundamentalen Natur das Gute zu fördern und das Unfreundliche und Zerstörerische zu hemmen.»

    Noam Chomsky (*1928), amerikanischer Professor Emeritus für Linguistik und Philosophie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in einem Interview auf Truthout.

    Zitat aus: Chomsky, N., 2016 in: Polychroniou, P.J., 2016. Why I Choose Optimism Over Despair: An Interview With Noam Chomsky. Truthout (published 14.02.2016), http://www.truth-out.org/progressivepicks/item/34369-why-i-choose-optimism-over-despair-an-interview-with-noam-chomsky (accessed 25.03.2016).
    Bildquelle: John Soares / Public Domain

  • Antoine de Saint-Exupéry
    «Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.»

    Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), war ein französischer Schriftsteller und Pilot.

    Zitat aus: Der Kleine Prinz, Kapitel XXI, Seite 72.
    Bildquelle: Unknown / Public Domain

  • Panthoos
    «Darum, Freunde, wollen wir uns durch trügerischen Kriegsruhm nicht blenden lassen und unser Leben lieber in Frieden verbringen, als es im Spiel der Schlachten einzusetzen und es zuletzt mitsamt der Freiheit zu verlieren.»

    Panthoos (ca. 12. oder 13. Jahrhundert v. Chr.), war Priester in Delphi und als einer der Ältesten der Stadt Troja eine mythische Heldenfigur im Trojanischen Krieg. Er war Vater von Polydamas, Hyperenor und Euphorbos.

    Zitat aus: Schwab, G., 1957. Die schönsten Sagen des Klassischen Altertums. Loewes Verlag Ferdinand Carl, Stuttgart, 4. Auflage, Seite 197.
    Bildquelle: John Flaxman / Public Domain

  • Rudolf Steiner
    «Das Schöne bewundern, das Wahre behüten, das Edle verehren, das Gute beschliessen; es führet den Menschen, im Leben zu Zielen, im Handeln zum Rechten, im Fühlen zum Frieden, im Denken zum Lichte; und lehret ihn vertrauen, auf göttliches Walten, in allem, was ist: im Weltenall, im Seelengrund.»

    Rudolf Steiner (1861-1925), österreichischer Esoteriker, Philosoph und Begründer der Anthroposophie.

    Zitat aus: Rudolf Steiner (1961). Wahrspruchworte - Abendglockengebet. Rudolf Steiner Verlag, Dornach, Seite 84.
    Bildquelle: Wolfgang G. Vögele / Public Domain

  • Joachim Hagopian
    «Wenn wir als eine Stimme und eine Menschheit auf diesem Planeten mit der Absicht zusammenfinden, eine positive Änderung zu vollbringen, gerade stehen für eine bessere Welt für alle mit Gottes Hilfe, dann können und werden wir enorme Fortschritte erzielen, hin zu einer Welt ohne Krieg, Gewalt, Ungerechtigkeit, Hunger, Seuchen und letztlich ohne alle Krankheiten dieser Welt.»

    Joachim Hagopian (*1950) ist ein Absolvent der US-Militärakademie West Point und ehemaliger US Army-Offizier. Nach dem Militärdienst erhielt er einen Masterabschluss in Psychologie und arbeitet seitdem als Psychologe und Autor.

    Zitat aus: Hagopian, J., 2013. Don’t Let The Bastards Getcha Down. RedRedSea (accessed 08-01-2015), http://www.redredsea.net/westpointhagopian/epilogue.html
    Bildquelle: Joachim Hagopian / All rights reserved

  • Kilez More
    «Ich sag die Wahrheit, ganz egal ob ich das darf oder nicht.»

    Kilez More (*1988), ist ein politischer Rapper.

    Zitat aus: KILEZ MORE - MEDIALE KUGELN [Alchemist 05.05.17]
    Bildquelle: YouTube / Public Domain

  • Yogi Bhajan
    «Wenn Du Gott nicht in allen Menschen sehen kannst, dann kannst du ihn überhaupt nicht sehen.»

    Yogi Bhajan (1929-2004), war der Lehrer, der Kundalini-Yoga, wie es teilweise von Sikhs praktiziert wird, im Westen bekannt gemacht hat.

    Zitat aus: Kundalini Yoga : The Flow of Eternal Power‎ (1998) by Shakti Pawha Kaur Khalsa
    Bildquelle: The Teachings of Yogi Bhajan / All Right Reserved

  • Voltaire
    «Dies ist ein zu untersuchender Rechtsfall: Es is verboten zu töten; jeder Mörder wird bestraft, ausser er hat in grosser Gefolgschaft getötet, zum Klang der Trompeten; das ist die Regel.»

    Voltaire (1694 - 1778), französischer Philosoph und Schriftsteller.

    Zitat aus: Garnier Frères (1878) - Œuvres complètes de Voltaire. Nouvelle Édition, Paris, tome 18, page 435.
    Bildquelle: Musée Carnavalet / Public Domain

  • Daniel Hess
    «Wir hätten nur dann ein Recht die Kinder zu belehren, wenn wir offensichtlich glücklicher wären als sie.»

    Daniel Hess (*1973), ist Autor des Buches „Glücksschule, glücklich leben & freudvoll lernen“ sowie Kursleiter und Begründer der Glücksschulbewegung.

    Zitat aus: Hess, D., 2014. Glücksschule, glücklich leben & freudvoll lernen. novum pro Verlag, Zürich, Seite 186 [leicht abgewandelt].
    Bildquelle: Linn Kraft / Public Domain

  • Albert Einstein
    «Ob wir den Weg des Friedens finden oder den bisherigen, unserer Zivilisation unwürdigen Weg der brutalen Gewalt weitergehen, ist in unsere Hand gegeben. Auf der einen Seite winkt Freiheit der Individuen und Sicherheit der Gemeinschaften, auf der anderen Seite droht Knechtschaft für die Individuen und Vernichtung unserer Zivilisation. Unser Schicksal wird so sein, wie wir es verdienen.»

    Albert Einstein (1879–1955), Physiker. Einstein war während dem Ersten Weltkrieg in der Anti-Kriegsbewegung aktiv. 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik.

    Zitat aus: Albert Einstein: «Mein Weltbild» (Zürich, Ullstein 2005), S. 65 (Erstauflage 1934).
    Bildquelle: Oren Jack Turner / Public Domain

  • Hermann Hesse
    «Und dies ist nun eine Lehre, über welche du lachen wirst: die Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten, mag großer Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.»

    Hermann Hesse (*1877-1962), war ein deutschsprachiger Schriftsteller, Dichter und Maler.

    Zitat aus: Siddhartha zu seinem Freund Govinda in: Hesse, H.K., 1922. Siddhartha - Eine indische Dichtung. Fischer, Berlin.
    Bildquelle: Dutch National Archives / CC BY-SA 3.0 NL

  • Dschalal ad-Din al-Rumi
    «Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.»

    Dschalal ad-Din al-Rumi (1207-1273), war ein persischer Mystiker und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters.

    Zitat aus: Dschalâl-ed-dîn Rumî, zitiert aus: Gewaltfreie Kommunikation, Marshall B. Rosenberg, Paderborn 2003, ISBN 3-87387-454-7, S. 31
    Bildquelle: Topkapi Palace Museum / Public Domain

  • Sophie Scholl
    «Wenn ich auch nicht viel von Politik verstehe, und auch nicht den Ehrgeiz habe, es zu tun, so habe ich doch ein bisschen ein Gefühl, was Recht und Unrecht ist … Und ich könnte heulen, wie gemein die Menschen auch in der grossen Politik sind, wie sie ihren Bruder verraten um eines Vorteils willen … Wir haben alle unsere Masstäbe in uns selbst, nur werden sie zu wenig gesucht. Vielleicht auch, weil es die härtesten Masstäbe sind.»

    Sophie Scholl (1921-1943) in einem Brief den sie als Neunzehnjährige an ihren Verlobten Fritz Hartnagel schrieb. Die deutsche Widerstandskämpferin der Gruppe «Weisse Rose», welche zum Ungehorsam gegen die nationalsozialistische Diktatur aufrief, wurde 1943 zusammen mit ihrem Bruder Hans beim Austeilen von Flugblättern in der Münchener Universität verhaftet. Vier Tage später wurden beide wegen “Hochverrat” und «Wehrkraftzersetzung» mit der Guillotine enthauptet.

    Zitat aus: Sönke Zankel: «Mit Flugblättern gegen Hitler» (Köln: Böhlau Verlag, 2008), S. 95.
    Bildquelle: indymedia / CC BY-SA 2.0 DE

  • Eckhart Tolle
    «Um dem Elend, das die Menschen seit Tausenden von Jahren quält ein Ende zu bereiten, muss du bei dir selbst anfangen und in jedem Augenblick die Verantwortung für deinen inneren Zustand übernehmen... Sei wachsam und achte sowohl auf deine Gedanken als auch auf deine Emotionen ... Unser Bewusstsein erschafft unsere Welt, und solange sich keine Veränderung auf dieser inneren Ebene vollzieht, wird alles Handeln nichts Neues bewirken.»

    Eckhart Tolle (*1948), ist ein kanadischer spiritueller Lehrer und Bestsellerautor.

    Zitat aus: Eckhart Tolle: Eine neue Erde. Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung (Goldmann 2005) S. 126 und 300
    Bildquelle: Kyle Hoobin / CC BY-SA 3.0

  • Mutter Teresa
    «Wenn wir keinen Frieden haben, dann liegt das daran, dass wir vergessen haben, dass wir zueinander gehören.»

    Mutter Teresa (1910-1997), war eine katholische Ordensschwester und Friedensnobelpreisträgerin.

    Zitat aus: Mother Teresa Reflects on Working Toward Peace. Essay, Santa Clara University.
    Bildquelle: Túrelio / CC BY-SA 2.0 DE

  • Christian Görke
    «Wir sind historisch dafür in der Verantwortung für Frieden und Abrüstung zu sorgen. Panzer schaffen keinen Frieden - nirgends.»

    Christian Görke (*1962), Finanzminister von Brandenburg.

    Zitat aus: Panzer schaffen keinen Frieden - nirgends! DIE LINKE Brandenburg, 06-01-2017.
    Bildquelle: Ralf Roletschek / fahrradmonteur.de

  • Joseph Anton Schneiderfranken (Bô Yin Râ)
    «Wenn du die Antwort in dir findest, die dir selbst den Frieden bringt, so nütze sie allein, um anderen zu helfen, ihrerseits auf rechte Weise in sich selbst zu fragen!»

    Joseph Anton Schneiderfranken (Bô Yin Râ) (1876-1943), war ein deutscher Schriftsteller, Maler und Theosoph.

    Zitat aus: Bô Yin Râ, Der Sinn des Daseins (1927)
    Bildquelle: Kober Verlag AG, CH-8640 Rapperswil / CC BY-SA 3.0 DE

  • Mahatma Gandhi
    «Sei der Wandel, den du sehen willst.»

    Mahatma Gandhi (1869–1948), indischer Rechtsanwalt und Führer der Unabhängigkeitsbewegung. Gandhi betonte stets Ahimsa, das Prinzip des Nichtverletzens. Er wurde am 30. Januar 1948 von einem hinduistischen Extremisten erschossen.

    Zitat aus: "Be the change you wish to see: An interview with Arun Gandhi" by Carmella B'Hahn, Reclaiming Children and Youth [Bloomington] Vol. 10, No. 1 (Spring 2001) p. 6.
    Bildquelle: Anonymous / Public Domain

  • Papst Franziskus
    «Der Krieg ist ein Wahnsinn ... Auch heute gibt es viele Opfer… Wie ist das nur möglich? Es ist möglich, weil es auch heute hinter den Kulissen Interessen, geopolitische Pläne, Geldgier und Machthunger gibt, und es gibt die Waffenindustrie, die anscheinend so wichtig ist!»

    Papst Franziskus (*1936) in Buenos Aires, Argentinien ist seit dem 13. März 2013 der 266. Bischof von Rom, Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und Souverän des Vatikanstaats.

    Zitat aus: "Papst bei Gedenkfeier zum 1. Weltkrieg: Krieg ist Wahnsinn" auf Radio Vatikan, veröffentlicht am 13.09.2014
    Bildquelle: Jeon Han / CC BY-SA 2.0

  • Ban Ki-moon
    «Die Welt ist überbewaffnet und Frieden ist unterfinanziert.»

    Ban Ki-moon (*1944), ist ein südkoreanischer Diplomat und Politiker und war achter Generalsekretär der Vereinten Nationen.

    Zitat aus: United Nations Office for Disarmament Affaires, 'The world is over-armed and peace is under-funded' (30.08.2012)
    Bildquelle: World Economic Forum / CC BY-SA 2.0

  • Albert Camus
    «Nichts ist unentschuldbarer als der Krieg und der Aufruf zum Völkerhass. Aber ist der Krieg einmal ausgebrochen, ist es zwecklos und feige, sich unter dem Vorwand, man sei nicht für ihn verantwortlich, abseits zu stellen ... Jeder Mensch besitzt einen mehr oder weniger großen Einflussbereich ... Individuen sind es, die uns heute in den Tod schicken. Warum sollte es nicht anderen Individuen gelingen, der Welt den Frieden zu schenken? ... In dem Zeitraum, der von Geburt bis zum Tod reicht, ist nichts festgelegt: man kann alles ändern und sogar dem Krieg Einhalt gebieten und sogar den Frieden erhalten, wenn man es inständig, stark und lange will.»

    Albert Camus (1913-1960), französischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisgewinner und Philosoph.

    Zitat aus: Albert Camus zum Zweiten Weltkrieg und zur Rolle des Individuums in einer als hoffnungslos empfundenen Situation. Tagebuch von 1939, zitiert in: Marin, L. (Hrsg.) (2013). Albert Camus – Libertäre Schriften (1948-1960). Hamburg: Laika Verlag, S. 268-273.
    Bildquelle: Mitmensch0812 / CC BY-SA 2.0

  • Jesaja
    «Sie kennen den Weg des Friedens nicht, und Unrecht ist auf ihren Pfaden. Sie gehen auf krummen Wegen; wer auf ihnen geht, der hat keinen Frieden.»

    Jesaja (740-701 v. Chr.), war der jüdischer Prophet, der dem Buch von Jesaja seinen Namen gab.

    Zitat aus: Jesaja 59:8
    Bildquelle: Kizhi monastery / Public Domain

  • Allah
    «Und wenn sie jedoch zum Frieden geneigt sind, so sei auch du ihm geneigt.»

    Allah ist das arabische Wort für Gott.

    Zitat aus: Koran, Sure 8:61
    Bildquelle: Wikipedia / Public Domain

  • Christian Morgenstern
    «Alle Geheimnisse liegen in vollkommener Offenheit vor uns. Nur wir stufen uns gegen sie ab, vom Stein bis zum Seher. Es gibt kein Geheimnis an sich, es gibt nur Uneingeweihte aller Grade.»

    Christian Morgenstern (1871-1914), deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer.

    Zitat aus: «Stufen - Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen», R. Pieper & Co. Verlag München, 1922
    Bildquelle: Antropositiv / Public Domain